Reisebericht Harry

Harry in Alaska

Die Reise begann in der größten Stadt Alaskas, Anchorage. Hier nahmen wir die berühmte Alaska-Rail-Road durch die... mehr...

Die Reise begann in der größten Stadt Alaskas, Anchorage. Hier nahmen wir die berühmte Alaska-Rail-Road durch die unberührte Natur Alaskas bis nach Seward.

In der von Gletschern gezeichneten Landschaft beobachtete ich Karibus sowie eine Bärenmutter mit ihren Jungen. Das kleine Fischerstädtchen Seward liegt am Kenai-Fjord. Bei der Fahrt in diesen Fjord fühlt man sich wie in einem großen Zoo. Im Sommer ist er Heimat vieler Vögel, unter anderem für die bunten Papageientaucher. Auch Seelöwen, Buckelwale und Orcas findet man hier. Zum Abschluss der sechsstündigen Tour fuhren wir ganz nahe an den Alyeska-Gletscher heran – so nahe, dass man das Eis knacken hörte. Wir beobachteten, wie ein großes Stück des Gletschers abbrach und mit lautem Getöse im Kenai-Fjord verschwand.

Mit der Fähre fuhren wir durch den Prince William Sound von Whittier nach Valdez, dem Ort, an dem die Alaska-Pipeline endet. Mit dem Kleinbus ging es von Valdez nach Fairbanks, welches mitten im Herzen Alaskas liegt. Dort besuchten wir Mary Shields. Sie ist die erste Frau, die das härteste Hundeschlittenrennen der Welt, die Iditarod von Anchorage nach Nome (1.820 km), beendet hat.

Weiter ging es zum Denali-Nationalpark, Heimat des höchsten Bergs Nordamerikas, dem Mount McKinley (6.194 m) – von Einheimischen nur Denali genannt. Die Highlights unserer Tour durch den Park waren neben dem Mount McKinley, welcher den ganzen Tag von keiner einzigen Wolke umgeben war, die vielen Karibus, welche mit ihren Jungen und Dallschafen unterwegs waren. Als wir an einem Rastplatz Halt machten, kam in weiter Entfernung am anderen Ufer des Flusses ein Grizzlybär aus dem Wald. Er wanderte den Fluss entlang und umlauerte ein Karibu, bis er ohne Erfolg wieder im Wald verschwand.

Nach einem langen Tag im Park fuhren wir nach Talkeetna, ein kleines Städtchen, welches Ausgangspunkt für Rundflüge ist. Dort bot sich mir die Gelegenheit, an einem Flug zum Mount McKinley teilzunehmen. Der Pilot erklärte uns, dass es sehr schwierig sein wird, eine Vorstellung über die tatsächliche Größe des Berges zu bekommen, da man keine direkte Vergleichsgröße hat. Als wir das Basecamp überflogen und die Bergsteiger mir wie Ameisen vorkamen, konnte ich mir gut vorstellen, warum der Auf- und Abstieg über 20 Tage dauert.

Am letzten Abend ließen wir die Reise in der Knik River Lodge bei leckerem Lachs und Wein Revue passieren, bevor es mit vielen neuen Eindrücken zurück nach München ging.

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